9. März 2026
Erste Frühjahrsdurchsicht im März – ein kurzer, bienenschonender Blick ins Bienenvolk
Der richtige Zeitpunkt für die erste Kontrolle
Nach dem langen Winter warten Imker geduldig auf einen geeigneten Moment, um die Völker erstmals zu kontrollieren. Dabei spielen Temperatur, Sonnenschein und Windstille eine wichtige Rolle. Idealerweise liegt die Außentemperatur bei etwa 18 Grad, sodass die Bienen in ausreichender Zahl draußen fliegen und das Volk beim Öffnen der Beuten möglichst wenig gestört wird. Bei dieser ersten Kontrolle geht es nicht um aufwendige Eingriffe, sondern um einen kurzen, bienenschonenden Überblick. Schon das Beobachten des Fluglochs und der Aktivität gibt wertvolle Hinweise auf die Vitalität der Völker.
Kontrolle von Volkstärke und Bienengesundheit
Ein Schwerpunkt der Frühjahrsdurchsicht liegt auf der Volkstärke: Ein starkes Volk kann sich schneller entwickeln und ist robuster gegenüber Wetterwechseln oder Krankheiten. Zusätzlich wird auf das Verhalten der Bienen geachtet: ruhige, gleichmäßige Bewegungen am Flugloch und auf den Waben sind ein Indikator für ein gesundes Volk. Eventuelle Auffälligkeiten wie träge Bienen, fehlende Brut oder ungewöhnliche Pollenmengen werden notiert. Diese erste Einschätzung hilft dabei, im weiteren Frühjahr gezielt zu planen, ohne die Bienen unnötig zu stören.
Futtervorräte und Winterversorgung
Im zeitigen Frühjahr ist es besonders wichtig, die Futtervorräte im Blick zu behalten. Längere Kälteperioden können immer noch auftreten, und ausreichende Vorräte sichern das Überleben und die Entwicklung der Winterbienen. Bei der Kontrolle wird überprüft, wie viel Honig noch im Stock vorhanden ist und ob der Eintrag der Frühtracht bald beginnt. Wenn die Vorräte ausreichen, wird der Stock wieder geschlossen, um die Bienen ungestört arbeiten zu lassen. Gleichzeitig werden Notizen gemacht, um die Entwicklung der Futterreserven im Auge zu behalten, besonders vor den ersten wärmeren Tagen, wenn die Brut ausgedehnt wird.
Ruhe und Entwicklung bis zur nächsten Kontrolle
Nach der ersten Durchsicht lassen wir den Bienen Ruhe und Zeit, sich zu entwickeln. In den kommenden Wochen beginnt der Volksaufbau: Pflegebienen werden nachgezogen, die Königin legt vermehrt Eier, und die Brutflächen wachsen. Erst im April findet die nächste Kontrolle statt, wenn die Natur vollständig in Schwung kommt und die ersten Honigräume aufgesetzt werden. Diese Ruhephase ist entscheidend, damit die Völker stabil und gesund in die Honigsaison starten können. Parallel wird die Umgebung beobachtet: Frühblüher, Blütenpollen und Nektarquellen werden sichtbar, die den Bienen nun die ersten Ressourcen für ihre Arbeit liefern.
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