3. April 2026
Von der Wabe ins Glas – so entsteht unser Bio-Honig in der Bio-Imkerei Bienenkönig Niederrhein in Bedburg-Hau Schneppenbaum
Die Bio-Honigernte am Bienenstand
Die Ernte unseres Bio-Honigs beginnt direkt am Bienenstand vom Bienenkönig Niederrhein. Erst wenn die Bienen ihre Honigwaben vollständig verdeckelt haben und der Wassergehalt des Honigs unter 18 % liegt, ist der Honig reif für die Ernte. Reife bedeutet für uns: stabile Konsistenz, intensive Aromen, hochwertige Inhaltsstoffe und optimale Lagerfähigkeit.
Beim Herausnehmen der Waben achten wir besonders darauf, die Bienen so wenig wie möglich zu stören. Jede Wabe wird vorsichtig aus den Honigräumen entnommen, während wir darauf achten, dass im Volk genügend Vorräte verbleiben. Nur so bleiben die Bienen gesund, aktiv und leistungsfähig. Schon beim ersten Heben der Waben hört man das lebendige Summen, die Sonne glitzert auf den goldenen Tropfen, und ein leichter Duft von Blütenhonig liegt in der Luft. Dieser Moment zeigt, wie eng Natur, Bio-Imkerei und Wertschätzung für die Bienen miteinander verbunden sind.
Zusätzlich beobachten wir die Bienen beim Flugloch: Wer fliegt hinaus, wer bleibt in der Beute, wie stark ist der Polleneintrag? Diese Beobachtungen geben uns Hinweise auf die Volkstärke, die Gesundheit des Bienenvolkes und die Verfügbarkeit von Nektarquellen in der Umgebung. Gerade im Frühjahr ist dieser Überblick entscheidend für die Planung der Frühtracht.
Entdeckeln und Schleudern des Bio-Honigs
Nach der Ernte werden die Waben in unsere Honigküche nach Schneppenbaum gebracht. Zunächst erfolgt das Entdeckeln: Die dünne Wachsschicht, die die Bienen über dem reifen Honig angebracht haben, wird vorsichtig entfernt. Dies ist ein sensibler Arbeitsschritt, denn er gibt den Honig frei, ohne die wertvollen Enzyme, Aromastoffe oder Pollen zu zerstören.
Anschließend kommen die Waben in die Honigschleuder. Durch die Zentrifugalkraft wird der Honig schonend aus den Waben herausgelöst und sammelt sich im Schleuderkessel. Wir nutzen nur sanfte Schleudertechniken, damit der Honig seine natürliche Konsistenz behält und die wertvollen Inhaltsstoffe geschont werden. Während des Schleuderns beobachten wir die Bienen, die noch in den Waben sind, und achten darauf, dass die Bienen weiterhin genug Futter haben und sich nicht gestört fühlen.
Die Kombination aus Handarbeit, Erfahrung und Respekt vor den Bienen macht die Schleuderung zu einem besonderen Moment: man sieht die glitzernden Honigtropfen in der Schleuder rotieren und erlebt hautnah, wie aus den fleißigen Sammelflügen der Bienen der goldene Bio-Honig entsteht.
Sieben, Ruhen lassen und klären
Nach dem Schleudern läuft der Bio-Honig durch ein mehrstufiges Siebsystem, das von grob bis fein reicht. So entfernen wir kleine Wachsteilchen, Pollenkörner und andere natürliche Rückstände, ohne den Honig stark zu verarbeiten. Ziel ist es, den Honig klar, sauber und dennoch naturbelassen zu halten.
Danach darf der Honig einige Zeit ruhig stehen und sich setzen. In dieser Phase steigen winzige Luftblasen und feine Wachspartikel nach oben, wo sie vorsichtig abgeschöpft werden. Je nach Honigsorte wird er anschließend cremig gerührt: Sommertrachthonig oft länger, Frühtracht kürzer. Durch das sanfte Rühren erreicht der Honig eine feine, streichfähige Konsistenz, ohne dass natürliche Aromen, Farbe oder Enzyme verloren gehen.
In dieser Phase beobachten wir auch die Kristallisation: Bei manchen Sorten beginnt sie langsam, was ein völlig natürlicher Prozess ist. Cremig gerührter Honig bleibt länger streichfähig und behält seinen typischen Geschmack. Dieser Schritt zeigt, wie wichtig Geduld und Sorgfalt in der Bio-Honigverarbeitung sind.
Abfüllen in Gläser
Ist der Bio-Honig klar oder cremig gerührt, geht er in saubere Gläser. Dabei achten wir auf präzise Handhabung, Hygiene und schonende Verarbeitung, um die Qualität zu sichern. Jedes Glas wird sorgfältig etikettiert – mit Hinweis auf Sorte, Erntejahr und Herkunft – und ist damit ein echtes Naturprodukt vom Niederrhein.
Jedes Glas erzählt die Geschichte der Bienen, der Blüten, der Jahreszeit und der sorgfältigen Arbeit des Imkers. Es ist nicht nur ein Lebensmittel, sondern ein Produkt, das Natur, Nachhaltigkeit und Regionalität vereint. Vom Summen am Bienenstand über die Schleuderung bis zum fertigen Glas spiegelt sich die enge Verbindung zwischen Imkerei, Biodiversität und Handwerk wider.
Vom Summen der Bienen zum Genuss
Der Weg vom Summen der Bienen bis zum Glas Bio-Honig ist ein starker Bezug zur Natur. Jeder Tropfen enthält Pollen, Aromen und Enzyme, die den Unterschied machen. Ob im Frühstück, im Dessert oder als Geschenk – der Bio-Honig vom Bienenkönig Niederrhein bringt die Natur auf den Tisch, die Arbeit der Bienen direkt in die Küche und vermittelt gleichzeitig ein Gefühl von Nachhaltigkeit und Regionalität
Was wir sonst noch machen

Schwarmfang
In Ihrem Garten hat sich ein Bienenschwarm niedergelassen oder Sie haben einen Schwarm entdeckt, dann melden Sie sich bei uns. Wir fangen Bienenschwärme in Bedburg-Hau, Schneppenbaum, Kalkar, Goch, Kleve und Umgebung ein und geben ihnen ein Zuhause.

Bienenpatenschaften
Sie möchten sich privat für den Bienenschutz einsetzen oder mit Ihrem Unternehmen und Ihren Mitarbeitern die Imkerei und den Artenschutz näherbringen, dann sprechen Sie uns an! Gerne können Sie - auch als Unternehmen - eine Bienenpatenschaft übernehmen und so der Natur was Gutes tun.

Imkerei erleben
Sie wollen mehr über Bienen und Imkerei erfahren. Auch Gruppen, Kindergärten, Schulklassen sind an unserem Bienenstand in Bedburg-Hau Schneppenbaum herzlichst willkommen. Sprechen Sie uns jederzeit an. Gerne versuchen wir einen Termin mit Ihnen zu finden.
Bio-Imkerei
Bienenkönig Niederrhein
Timo Weitz
Uedemer Straße 204
47551 Bedburg-Hau Schneppenbaum
mobil: 0151-56057416
E-Mail: timo@bienenkoenig-niederrhein.de
Schwarmnotruf
>> Zum Schwarmnotruf <<
Für die Regionen:
Bedburg-Hau, Schneppenbaum, Kalkar, Goch, Kleve und Umgebung.
Für Wespen sind wir nicht zuständig.




