Kuchen, Kekse & Gebäck mit Bio-Honig selber machen
Backen mit Honig steht für Natürlichkeit, Aroma und ursprünglichen Genuss. In dieser Kategorie findest du Kuchen, Kekse, Muffins und Waffeln, die mit Bio-Honig gesüßt werden und ganz bewusst auf raffinierten Zucker verzichten. Honig verleiht Gebäck nicht nur Süße, sondern auch Tiefe, Saftigkeit und Charakter.

Warum Honig beim Backen eine besondere Rolle spielt
Honig ist beim Backen weit mehr als ein Ersatz für Zucker. Durch seine natürliche Zusammensetzung bindet er Feuchtigkeit und sorgt dafür, dass Kuchen und Gebäck länger saftig bleiben. Besonders bei Rührkuchen, Muffins und weichen Keksen zeigt sich dieser Vorteil deutlich und macht Honig zu einer idealen Zutat für langlebige Frische.
Ein weiterer Pluspunkt ist das Aroma. Je nach Herkunft und Blüte bringt Honig feine florale, fruchtige oder würzige Noten mit, die sich beim Backen sanft entfalten. Diese Nuancen geben jedem Gebäck eine individuelle Handschrift und machen selbst einfache Rezepte geschmacklich spannend.
Backen mit Honig bedeutet auch bewusster Umgang mit Süße. Unsere Rezepte setzen auf ausgewogene Mengen und lassen dem Honig Raum, ohne ihn dominant wirken zu lassen. So entstehen Backwaren, die natürlich schmecken, angenehm sättigen und perfekt zur Philosophie handwerklicher Imkerei passen.
Unsere Honig-Rezeptideen – regional inspiriert & vielseitig
Unsere Rezeptesammlung wächst stetig und bietet eine breite Auswahl an Ideen für Küche, Backstube und Grill. Alle Rezepte sind inspiriert von den regionalen Zutaten des Niederrheins und verbinden diese mit klassischen Zubereitungsarten ebenso wie mit modernen, kreativen Ansätzen.
Wir möchten zeigen, wie vielseitig Honig in der Küche eingesetzt werden kann: von einfachen Alltagsgerichten über traditionelle Backrezepte bis hin zu raffinierten Kombinationen mit frischen Kräutern, Gewürzen oder saisonalem Obst und Gemüse. Dabei greifen wir auf bewährte Rezepturen zurück und ergänzen sie mit eigenen Kreationen, die den Charakter unseres Honigs besonders gut zur Geltung bringen.
Die einzelnen Rezepte sind klar strukturiert, übersichtlich gegliedert und so beschrieben, dass sie leicht nachzukochen und nachzubacken sind – unabhängig vom Erfahrungsstand. Viele unserer Ideen lassen sich spontan mit wenigen Zutaten umsetzen, andere bieten Raum für kreative Variationen oder festliche Anlässe. So entsteht eine vielseitige Sammlung, die traditionelle Imkerei mit zeitgemäßer Küche verbindet.
Unsere Rezeptempfehlungen:
Alles Süße aus dem Ofen & aus der Pfanne
- Honigkuchen mit Bio-Honig selber machen
- Rheinische Printen mit Honig selber machen
- Honig-Apfelkuchen selber machen
- Blütenpollen-Honig-Kuchen selber machen
- Honig-Mandel-Plätzchen selber machen
- Zitronen-Honig-Plätzchen selber machen
- Honigkuchen Plätzchen selber machen
- Honig-Zitronen-Muffins selber machen
- Honig-Apfel Muffins selber machen
- Honig-Waffeln selber machen
- Osterlamm mit Honig selber machen
- Honig-Osterkekse selber machen
- Karottenkuchen mit Honig & Walnüssen selber machen
- Oster-Hefezopf mit Honig selber machen

Rheinische Printen mit Honig selber machen
Zutaten
- 250 g Roggenmehl
- 150 g Weizenmehl
- 200 g Bio-Honig
- 100 g brauner Zucker
- 1 TL Zimt
- 1 TL Anis
- ½ TL Nelkenpulver
- ½ TL Kardamom
- 1 TL Hirschhornsalz (in etwas Wasser gelöst)
- optional: gehackte Mandeln, kandierte Früchte oder Schokolade zum Verzieren
Anleitung
Rheinische Printen sind ein traditionelles Weihnachtsgebäck, das seinen Ursprung in Aachen hat, aber in der gesamten Rheinregion – auch am Niederrhein – verbreitet ist. Sie gehören zu den bekanntesten Honiggebäcken Deutschlands und zeichnen sich durch ihre kräftige Würze und lange Haltbarkeit aus.
Für die Zubereitung wird der Honig zusammen mit Zucker in einem kleinen Topf vorsichtig erwärmt, bis eine homogene Masse entsteht. In einer großen Schüssel werden Roggen- und Weizenmehl mit den Gewürzen vermischt. Anschließend wird die Honig-Zucker-Masse untergerührt.
Das aufgelöste Hirschhornsalz wird hinzugefügt, um den Teig aufzulockern. Alles wird gründlich verknetet, bis ein fester, leicht klebriger Teig entsteht. Dieser sollte in Folie gewickelt und für einige Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank ruhen.
Nach der Ruhezeit wird der Teig ausgerollt, in längliche Stücke geschnitten und auf ein mit Backpapier belegtes Blech gelegt. Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C (Ober-/Unterhitze) etwa 12–15 Minuten backen, bis die Printen fest sind.
Nach dem Abkühlen können die Printen pur gegessen oder mit Mandeln, kandierten Früchten oder Schokolade verfeinert werden. Sie halten sich in einer Blechdose mehrere Wochen frisch und entwickeln mit der Zeit ein noch intensiveres Aroma.
Das Rucola–Honig–Pesto ist vielseitig einsetzbar: Es passt hervorragend zu Pasta, als Brotaufstrich, Dip für Ofenkartoffeln, Marinade für Gemüse oder als aromatische Komponente in Salaten. Durch den Honig entsteht eine feine Balance zwischen Schärfe und Süße – perfekt für die regionale Küche mit besonderem Twist.

Honigkuchen mit Bio-Honig selber machen
Zutaten
- 250 g Bio-Honig
- 250 g Mehl (z. B. Weizen oder Dinkel)
- 100 g Zucker oder brauner Zucker
- 100 g Butter oder Margarine
- 2 Eier
- 1 TL Zimt
- 1 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- optional: 100 g gehackte Nüsse oder Mandeln
Anleitung
Honigkuchen ist ein traditionelles Rezept, das seit Jahrhunderten beliebt ist. Der Honig verleiht dem Kuchen eine natürliche Süße und eine feine Würze, die ihn von klassischen Rührkuchen unterscheidet. Durch seine lange Haltbarkeit eignet er sich perfekt für die Winterzeit, ist aber auch das ganze Jahr über ein aromatischer Begleiter zu Kaffee oder Tee.
Zur Zubereitung wird zunächst der Honig zusammen mit Butter oder Margarine in einem Topf bei niedriger Hitze erwärmt, bis eine flüssige, gleichmäßige Masse entsteht. Danach kurz abkühlen lassen. In einer Schüssel werden Mehl, Backpulver, Zucker, Zimt und eine Prise Salz vermengt.
Die Honig-Butter-Mischung wird zusammen mit den Eiern unter die trockenen Zutaten gerührt, bis ein glatter Teig entsteht. Wer möchte, kann zusätzlich gehackte Nüsse oder Mandeln unterheben, um dem Kuchen mehr Biss und Aroma zu geben.
Der Teig wird in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform gefüllt und im vorgeheizten Ofen bei 175 °C (Ober-/Unterhitze) etwa 45–50 Minuten gebacken. Mit einem Holzstäbchen lässt sich prüfen, ob der Kuchen durchgebacken ist.
Nach dem Abkühlen ist der Honigkuchen sofort servierbereit. Luftdicht verpackt hält er sich mehrere Tage frisch und entwickelt sein Aroma sogar noch intensiver. Ein Stück Honigkuchen ist nicht nur ein Genuss, sondern auch ein Stück traditioneller Backkultur, das die Vielseitigkeit von Honig unterstreicht.

Honig-Mandel-Plätzchen selber machen
Zutaten
- 150 g Bio-Honig
- 100 g Zucker
- 100 g Butter
- 1 Ei
- 250 g Mehl
- 1 TL Backpulver
- 100 g gehackte Mandeln
- optional: 1 TL Zimt oder Vanilleextrakt
Anleitung
Honig-Mandel-Plätzchen sind ein feines Gebäck, das sich nicht nur zur Weihnachtszeit lohnt. Durch die Kombination von Honig und Mandeln entsteht ein süß-nussiges Aroma, das an traditionelle Backrezepte erinnert. Diese Plätzchen sind schnell gemacht, lange haltbar und perfekt für den kleinen Genuss zwischendurch.
Zunächst wird der Honig zusammen mit Butter oder Margarine in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze geschmolzen, bis eine gleichmäßige Masse entsteht. Nach kurzem Abkühlen wird die Mischung zusammen mit dem Zucker und dem Ei cremig verrührt. In einer separaten Schüssel werden Mehl, Backpulver und optional Zimt oder Vanille gemischt.
Nun werden die trockenen Zutaten unter die Honigmasse gehoben, bis ein glatter Teig entsteht. Zum Schluss kommen die gehackten Mandeln hinzu, die dem Gebäck eine knackige Struktur verleihen. Der Teig sollte anschließend für etwa 30 Minuten im Kühlschrank ruhen, damit er sich besser verarbeiten lässt.
Mit einem Teelöffel oder den Händen werden kleine Portionen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gesetzt. Die Plätzchen werden im vorgeheizten Ofen bei 175 °C (Ober-/Unterhitze) etwa 10–12 Minuten gebacken, bis sie goldbraun sind.

Honig-Apfelkuchen selber machen
Zutaten
- 500 g Weizenmehl
- 1 Päckchen Backpulver
- 300 ml Milch
- 250 g Bio-Honig
- 300 g Butter
- 1 Päckchen Vanillezucker
- abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
- 4 Eier
- 200 g Mandeln gerieben
- 1 kg Äpfel
- 200 g Braunzucker
- 1 TL Zimt
- Puderzucker
Anleitung
Zuerst die Äpfel schälen, entkernen und in feine Spalten schneiden. In einer großen Schüssel mit dem Braunzucker und dem Zimt vermischen und etwa 60 Minuten ziehen lassen. Der Zucker entzieht den Äpfeln etwas Flüssigkeit, sodass sie beim Backen saftig, aber nicht wässrig bleiben.
Für den Teig das Mehl mit dem Backpulver in einer Rührschüssel vermengen. In einem separaten Topf die Butter leicht erwärmen, bis sie flüssig ist, dann zusammen mit der Milch, dem Bio-Honig, Vanillezucker sowie der abgeriebenen Zitronen- und Orangenschale verrühren. Die Eier nach und nach unterrühren, bis eine glatte, cremige Masse entsteht. Danach die Mehlmischung und die gemahlenen Mandeln hinzufügen und alles zu einem geschmeidigen Rührteig verarbeiten.
Eine rechteckige Backform mit Backpapier auslegen oder einfetten. Den Teig hineingeben und gleichmäßig glattstreichen. Die marinierten Apfelspalten dicht an dicht auf den Teig legen, leicht andrücken und den restlichen Zimtsirup aus der Schüssel darüber träufeln.
Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C (Ober-/Unterhitze) etwa 45-55 Minuten backen, bis der Kuchen goldbraun ist und beim Druck leicht nachfedert. Nach dem Backen vollständig auskühlen lassen und mit Staubzucker bestreuen.

Zitronen-Honig-Plätzchen selber machen
Zutaten
- 250 g Mehl
- 100 g Bio-Honig
- 50 g Zucker
- 125 g Butter
- 1 Ei
- 2 EL Zitronensaft
- 1 EL Zitronenschale
- 1 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
Anleitung
Für die Zubereitung wird der Backofen zunächst auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vorgeheizt und ein Backblech vorbereitet. Anschließend werden Butter und Zucker cremig verrührt, bevor Ei, Honig, Zitronensaft und frisch geriebene Zitronenschale hinzugegeben und gut vermischt werden.
In einer separaten Schüssel werden Mehl, Backpulver und eine Prise Salz zusammengemischt, bevor die Mehlmischung nach und nach unter die Honig-Zitronen-Masse geknetet wird. Es entsteht ein weicher, glatter Teig, der sich gut ausrollen lässt. Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche wird der Teig etwa 1 cm dick ausgerollt und anschließend mit beliebigen Ausstechformen ausgestochen. Die Plätzchen kommen dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech.
Im vorgeheizten Ofen backen die Zitronen-Honig-Plätzchen etwa 10–12 Minuten, bis die Ränder leicht goldbraun sind. Nach dem Backen sollten sie vollständig auskühlen, damit sie fest werden. Wer möchte, kann die Plätzchen zum Abschluss mit etwas Puderzucker bestäuben – das unterstreicht die frische Zitronennote zusätzlich. Diese Plätzchen sind ideal als kleine Nascherei, als sommerlich-frischer Keks oder als helles, fruchtiges Weihnachtsgebäck mit feinem Honigaroma.

Blütenpollen-Honig-Kuchen selber machen
Zutaten
- 250 g Bio-Honig
- 125 g weiche Butter
- 2 Eier
- 300 g Mehl
- 1 Päckchen Backpulver
- 1 TL Zitronenabrieb
- 1 Prise Salz
- ½ TL Lebkuchengewürz
- 2 EL Blütenpollen
- Puderzucker zum Bestäuben
Anleitung
Dieser Blütenpollen-Honig-Kuchen ist ein klassischer Rührteig mit einer besonderen Note: Blütenpollen verleihen dem Gebäck ein feines, blumiges Aroma und eine goldgelbe Farbe – perfekt für gemütliche Nachmittage, Feste oder den Sonntagskaffee.
Zuerst Honig, weiche Butter und Eier in einer Schüssel cremig verrühren, bis eine gleichmäßige Masse entsteht. Mehl, Backpulver, Zitronenabrieb, Salz, Gewürze und 1 EL Blütenpollen hinzufügen und zu einem glatten Teig vermengen.
Eine Kastenform oder Springform einfetten und mit Mehl ausstäuben. Den Teig einfüllen und glattstreichen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C (Umluft) ca. 50-55 Minuten backen, bis der Kuchen goldbraun ist und ein Holzstäbchen sauber herauskommt.
Den Kuchen kurz in der Form auskühlen lassen, dann stürzen und vollständig abkühlen lassen. Anschließend mit Puderzucker bestäuben und mit dem restlichen Blütenpollen bestreuen – so entsteht eine natürlich dekorative Oberfläche.

Honig-Zitronen-Muffins selber machen
Zutaten
- 120 g Bio-Honig
- 250 g Mehl
- 2 TL Backpulver
- 100 g Butter oder neutrales Pflanzenöl
- 2 Eier
- 150 g Joghurt oder Buttermilch
- Saft und Abrieb von einer Bio-Zitrone
Anleitung
Honig-Zitronen-Muffins sind die perfekte Mischung aus süß und frisch. Der Honig sorgt für eine natürliche Süße und feine Würze, während die Zitrone Frische und Leichtigkeit hineinbringt.
Zur Zubereitung wird die Butter mit Honig cremig geschlagen. Anschließend kommen die Eier hinzu, die der Masse eine luftige Konsistenz geben. Joghurt oder Buttermilch sorgen zusätzlich für Saftigkeit. In einer separaten Schüssel werden Mehl und Backpulver vermischt.
Der Zitronensaft und -abrieb werden unter die Honig-Ei-Mischung gerührt, bevor die trockenen Zutaten dazugegeben werden. Alles sollte nur so lange verrührt werden, bis ein glatter Teig entsteht – so bleiben die Muffins locker. Der Teig wird gleichmäßig auf die Muffinförmchen verteilt und im vorgeheizten Ofen bei 180 °C (Ober-/Unterhitze) etwa 20–25 Minuten gebacken. Mit einem Holzstäbchen lässt sich prüfen, ob die Muffins gar sind.
Wer möchte, kann die abgekühlten Muffins noch mit einem einfachen Zitronenguss aus Puderzucker und Zitronensaft verzieren. Dadurch erhalten sie einen zusätzlichen frischen Kick und sehen gleichzeitig besonders appetitlich aus.

Honigkuchen Plätzchen selber machen
Zutaten
- 100 g Bio-Honig
- 50 g brauner Zucker
- ½ TL Bourbon-Vanillepulver
- 1 Ei
- 3 ½ TL Lebkuchengewürz
- 1 Prise Salz
- 100 g Butter
- 300 g Weizenmehl
- 1 TL Natron
Anleitung
Für diese würzigen Weihnachtsplätzchen werden Honig, Zucker, Vanille, Ei und die Gewürze zuerst miteinander vermischt, bevor Margarine oder Butter untergearbeitet wird. Anschließend Mehl und Natron kurz mischen und alles zu einem glatten, weichen Teig kneten.
Damit sich die Plätzchen später gut ausrollen lassen und ihre Form behalten, sollte der Teig mindestens eine halbe Stunde, idealerweise aber über Nacht, in Frischhaltefolie gewickelt im Kühlschrank ruhen. Nach der Kühlzeit wird der Backofen auf 175 °C Ober-Unterhitze vorgeheizt. Der Teig lässt sich dann auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 3 mm dünn ausrollen. Mit Ausstechformen nach Wunsch Plätzchen ausstechen und mit etwas Abstand auf ein Blech mit Backpapier setzen.
Die Honigkuchen Plätzchen backen je nach Dicke etwa 15–20 Minuten, bis die Ränder goldbraun werden. Nach dem Auskühlen sollten sie in einer mit Papier ausgelegten Plätzchendose luftdicht aufbewahrt werden. So bleiben sie mehrere Wochen frisch und entwickeln ein intensiv-aromatisches, leicht würziges Honigaroma – perfekt für die Adventszeit, den Nikolausteller oder als kleine regionale Geschenkidee aus der Küche.

Honig-Apfel Muffins selber machen
Zutaten
- 2 Äpfel
- 220 g Weizenmehl
- 2 TL Backpulver
- 1 TL Zimt
- 1 Prise Salz
- 2 Eier
- 100 g Bio-Honig
- 80 ml neutrales Öl
- 150 ml Milch
- 1 Päckchen Vanillezucker
Anleitung
Zuerst wird der Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorgeheizt und ein Muffinblech mit Förmchen bestückt. Mehl, Backpulver, Zimt und Salz werden in einer Schüssel vermischt. In einer zweiten Schüssel werden Eier, Honig, Öl und Vanille kurz verrührt, anschließend kommt die Milch dazu. Der Honig lässt sich am besten einarbeiten, wenn er flüssig ist – bei Bedarf das Glas kurz im warmen Wasserbad anwärmen.
Die trockenen Zutaten werden nun nur so lange unter die flüssigen gerührt, bis gerade eben ein Teig entsteht. Die Äpfel werden geschält und in kleine Würfel geschnitten. Die Apfelwürfel werden untergehoben, dann wird der Teig auf die Förmchen verteilt.
Gebacken wird das Ganze 18–22 Minuten, bis die Muffins goldbraun sind und die Stäbchenprobe gelingt. Nach 5 Minuten im Blech dürfen sie auf ein Gitter. Für Glanz und Aroma können die noch leicht warmen Muffins mit etwas Honig bestrichen werden – das passt besonders gut zu Zimt und Nüssen. Luftdicht gelagert bleiben sie 2–3 Tage saftig.

Honig-Waffeln selber machen
Zutaten
- 250 g Weizenmehl
- 2 Eier
- 80 g Butter
- 60–80 g Bio-Honig
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- 200 ml Milch
Anleitung
Honig-Waffeln sind eine wunderbare Alternative zu klassisch gezuckerten Waffeln und überzeugen durch ihre feine, natürliche Süße. Für den Teig werden zunächst Butter und Bio-Honig cremig verrührt, sodass sich der Honig gleichmäßig verteilt und sein mild-blumiges Aroma voll entfalten kann. Anschließend werden die Eier einzeln untergerührt, gefolgt von Vanille, Salz und – optional – etwas Zitronenabrieb für eine frische Note.
In einer separaten Schüssel wird das Mehl mit dem Backpulver vermischt. Diese Mischung wird im Wechsel mit der Milch unter die Honig-Butter-Masse gerührt, bis ein glatter, leicht zähflüssiger Waffelteig entsteht. Der Teig sollte nicht zu lange gerührt werden, damit die Honig-Waffeln später locker und zart bleiben. Je nach Mehltyp kann die Milchmenge leicht angepasst werden.
Das vorgeheizte Waffeleisen wird dünn gefettet, anschließend wird der Teig portionsweise ausgebacken. Die Honig-Waffeln sind fertig, sobald sie goldgelb sind und einen feinen Duft nach Vanille und Honig verströmen.
Serviert werden die Waffeln klassisch mit Puderzucker, frischen Früchten oder einem Klecks Joghurt. Besonders harmonisch passen auch ein zusätzlicher Honigfaden, etwas Blütenpollen oder saisonale Beeren – perfekt für Frühstück, Brunch oder den gemütlichen Nachmittagskaffee.

Osterlamm mit Honig selber machen
Zutaten
- 150 g weiche Butter
- 120 g Bio-Honig
- 3 Eier (gibt's auch im Honigschrank)
- 180 g Mehl
- 1 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- 1 TL Vanille
- 2 EL Milch
Anleitung
Ein saftiges Osterlamm mit Bio-Honig gehört zu den schönsten Backtraditionen rund um Ostern. Durch den Einsatz von hochwertigem Honig erhält der klassische Rührkuchen eine natürliche Süße und eine feine, blumige Note, die deutlich aromatischer wirkt als reiner Zucker. Gleichzeitig sorgt Honig für eine besonders zarte und saftige Krume, sodass das Osterlamm auch am nächsten Tag noch wunderbar schmeckt.
Für den Teig werden zunächst Butter und Honig cremig aufgeschlagen, bis eine helle, luftige Masse entsteht. Anschließend die Eier einzeln unterrühren, damit sich alles gut verbindet. Mehl, Backpulver, Salz und Vanille vermischen und portionsweise unterheben. Mit etwas Milch wird der Teig geschmeidig gerührt, bis er sich gleichmäßig in die gefettete Osterlamm-Form füllen lässt.
Gebacken wird das Osterlamm bei 170 °C Umluft für etwa 40 Minuten. Nach dem Auskühlen vorsichtig stürzen und vollständig abkühlen lassen. Zum Abschluss kann das Lamm entweder klassisch mit Puderzucker bestäubt oder dünn mit erwärmtem Honig bestrichen werden – das verleiht ihm einen natürlichen Glanz und unterstreicht den feinen Honiggeschmack.

Honig-Osterkekse selber machen
Zutaten
- 100 g Bio-Honig
- 100 g Butter
- 1 Ei
- 250 g Mehl
- 1 TL Backpulver
- 1 TL Zimt
- Ausstechformen (Hasen, Eier)
Anleitung
Honig-Osterkekse sind eine wunderbare Alternative zu klassischen Zuckerplätzchen und bringen natürliche Süße in die Osterbäckerei. Der Honig verleiht den Keksen nicht nur ein feines Aroma, sondern sorgt auch dafür, dass sie länger weich und frisch bleiben. Besonders in Hasen- oder Eierform sind sie ein echter Hingucker auf dem Osterbuffet.
Zunächst werden Butter und Bio-Honig cremig verrührt, bis eine gleichmäßige Masse entsteht. Das Ei unterarbeiten und anschließend Mehl, Backpulver und Zimt hinzufügen. Alles zu einem glatten Teig verkneten und mindestens 30 Minuten kühlstellen, damit er sich später gut ausrollen lässt.
Den Teig etwa 3–4 mm dick ausrollen, Figuren ausstechen und bei 170 °C für 10–12 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind. Nach dem Abkühlen können die Kekse mit Zuckerguss oder einer feinen Honigglasur dekoriert werden – ideal als kleines, natürliches Oster-Geschenk.

Karottenkuchen mit Honig & Walnüssen selber machen
Zutaten
- 200 g geriebene Karotten
- 130 g Bio-Honig
- 3 Eier (gibt's auch in unserem Honigschrank)
- 100 ml Rapsöl
- 200 g gemahlene Mandeln
- 50 g gehackte Walnüsse
- 1 TL Zimt
- 1 TL Backpulver
Anleitung
Karottenkuchen mit Honig ist ein echter Osterklassiker, der Saftigkeit und natürliche Süße perfekt verbindet. Die Kombination aus frisch geriebenen Karotten, Nüssen und hochwertigem Honig sorgt für eine harmonische Balance aus Süße, Würze und leichter Karamellnote. Gerade zur Frühlingszeit passt dieses Rezept hervorragend auf jede Ostertafel.
Zunächst werden Eier und Bio-Honig mehrere Minuten schaumig geschlagen, bis die Masse heller und voluminöser wird. Danach das Rapsöl langsam einfließen lassen. Die geriebenen Karotten, gemahlenen Mandeln, gehackten Walnüsse, Zimt und Backpulver vorsichtig unterheben, sodass ein gleichmäßiger, saftiger Teig entsteht.
Den Teig in eine gefettete Springform geben und bei 175 °C Umluft etwa 40 Minuten backen. Nach dem vollständigen Abkühlen kann der Kuchen pur genossen oder mit einem Frischkäse-Topping verfeinert werden, das mit etwas Honig abgerundet wird. So entsteht ein natürlich gesüßter Osterkuchen mit besonderem Aroma.

Oster-Hefezopf mit Honig selber machen
Zutaten
- 500 g Mehl
- 80 g Bio-Honig
- 80 g Butter
- 250 ml Milch
- 1 Würfel Hefe
- 1 Ei
- 1 Prise Salz
Anleitung
Ein Oster-Hefezopf mit Bio-Honig steht für traditionelle Backkunst und natürlichen Geschmack. Honig im Hefeteig sorgt nicht nur für eine angenehme Süße, sondern unterstützt auch die Bräunung und verleiht dem Zopf eine feine, leicht blumige Aromatik. Gerade mit regionalem Honig bekommt dieses klassische Ostergebäck eine besondere Note.
Für den Teig wird die Milch leicht erwärmt und die Hefe darin aufgelöst. Anschließend Mehl, Honig, weiche Butter, Ei und Salz hinzufügen und alles zu einem geschmeidigen, elastischen Teig verkneten. Der Teig sollte mindestens eine Stunde an einem warmen Ort gehen, bis er sein Volumen deutlich vergrößert hat.
Danach den Teig in drei gleich große Stränge teilen, zu einem Zopf flechten und nochmals etwa 30 Minuten ruhen lassen. Bei 180 °C rund 30 Minuten goldbraun backen. Direkt nach dem Backen kann der Hefezopf dünn mit warmem Bio-Honig bestrichen werden – das sorgt für Glanz, zusätzlichen Geschmack und eine besonders schöne Osteroptik.
Honigernte - So gewinnen wir das flüssige Gold
Wenn der Honig reif ist, legen wir so genannte Bienenfluchten zwischen Honigraum und Brutraum. Diese schonende Methode bewirkt, dass die Bienen den Honigraum verlassen und nicht mehr zurück gelangen können. So können wir die Honigräume abnehmen und in unsere Imkerei fahren.
In unserer Schleuderküche, welche eigens dafür eingerichtet wurde, werden die Honigwaben zunächst entdeckelt. Dies bedeutet, dass die dünne Wachsschicht (Deckelwachs) über dem Honig entfernt wird.
Danach wird der Honig in einer Honigschleuder so lange ausgeschleudert, bis der gesamte Honig aus den Waben gelaufen ist. Nun wird der Honig durch ein Doppelsieb und zum Schluss noch durch ein Seihtuch geleitet. Dadurch werden auch kleinste Teilchen aus dem Honig gefiltert.
Anschließend wird der Honig trocken, kühl und in Eimern bis zum Rühren oder Abfüllen gelagert. Hygiene ist uns sehr wichtig und so werden nur lebensmittelechte Materialen, wie z. B. Edelstahl, verwendet und der Honigraum nur mit entsprechendem Schutz betreten.


Genussführer Niederrhein – Bio entdecken, Bio genießen
Wir, die Bio-Imkerei Bienenkönig Niederrhein ist Teil der Ökomodellregion Niederrhein und im Genussführer Niederrhein auf den Seiten 56 bis 59 mit unserem Bio-Honig vertreten.
Der Genussführer zeigt die kulinarische Vielfalt der regionalen Bio-Landwirtschaft und stellt ausgewählte Bio-Höfe sowie ihre Produkte, Geschichten und Rezepte vor. Präsentiert werden Lebensmittel mit klarer Herkunft und besonderer handwerklicher Qualität – direkt vom Niederrhein. Transparenz, Nachhaltigkeit und der verantwortungsvolle Umgang mit Natur und Tieren bilden dabei die Grundlage.
Für den Genussführer haben niederrheinische Bio-Betriebe Einblicke in ihre Arbeit und ihre Rezeptbücher gegeben. Dadurch entsteht ein authentisches Bild der heimischen Bio-Landwirtschaft und der Menschen, die sie gestalten. Der Genussführer macht Lust darauf, regionale Bio-Produkte kennenzulernen, neue Rezeptideen auszuprobieren und die Besonderheiten des Niederrheins zu entdecken.
Er dient als inspirierender Begleiter für alle, denen authentischer Genuss, ökologische Landwirtschaft und regionale Wertschöpfung am Herzen liegen.
Was wir sonst noch machen

Schwarmfang
In Ihrem Garten hat sich ein Bienenschwarm niedergelassen oder Sie haben einen Schwarm entdeckt, dann melden Sie sich bei uns. Wir fangen Bienenschwärme in Bedburg-Hau, Schneppenbaum, Kalkar, Goch, Kleve und Umgebung ein und geben ihnen ein Zuhause.

Bienenpatenschaften
Sie möchten sich privat für den Bienenschutz einsetzen oder mit Ihrem Unternehmen und Ihren Mitarbeitern die Imkerei und den Artenschutz näherbringen, dann sprechen Sie uns an! Gerne können Sie - auch als Unternehmen - eine Bienenpatenschaft übernehmen und so der Natur was Gutes tun.

Imkerei erleben
Sie wollen mehr über Bienen und Imkerei erfahren. Auch Gruppen, Kindergärten, Schulklassen sind an unserem Bienenstand in Bedburg-Hau Schneppenbaum herzlichst willkommen. Sprechen Sie uns jederzeit an. Gerne versuchen wir einen Termin mit Ihnen zu finden
Bio-Imkerei
Bienenkönig Niederrhein
Timo Weitz
Uedemer Straße 204
47551 Bedburg-Hau Schneppenbaum
mobil: 0151-56057416
E-Mail: timo@bienenkoenig-niederrhein.de
Schwarmnotruf
>> Zum Schwarmnotruf <<
Für die Regionen:
Bedburg-Hau, Schneppenbaum, Kalkar, Goch, Kleve und Umgebung.
Für Wespen sind wir nicht zuständig.


